Jedes Jahr aufs Neue: Welcher Weihnachtsbaum ist der Richtige?

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Jedes Jahr aufs Neue: Welcher Weihnachtsbaum ist der Richtige?

Jedes Jahr aufs Neue: Welcher Weihnachtsbaum ist der Richtige?

Alle Jahreszeiten haben ihren besonderen Reiz, doch besonders die Weihnachtszeit lieben wir häufig am meisten. Schon allein wenn die Vorweihnachtszeit eingezogen ist, die kalten Wintertage draußen zum Verweilen im wohligen Zuhause animieren und wir es in unseren eigenen vier Wänden so richtig gemütlich machen wollen, mit viel Weihnachtsdekoration und Backen und Co., dann ist Weihnachten nicht mehr weit weg und die Vorweihnachtszeit ist allgegenwärtig. Im Outdoor- wie Indoorbereich.

Doch die Frage nach dem Weihnachtsbaum in diesem Jahr, wie er aussehen soll, wie er gewachsen ist und wie er geschmückt werden soll, schwirrt bei vielen schon recht früh im Kopf und in den Gedanken umher. Aber besonders in Zeiten wie diese, wo Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein eine immer größer werdenden Rolle in unseren Alltag bringen, ist die Grundsatzfrage, ob überhaupt noch ein echter Nadelbaum ins Haus muss, oder ein künstlicher Tannenbaum da nicht viel effektiver und nachhaltiger wäre?

Oh Tannenbaum

Er ist schon eine feine Sache, wenn er sogar selbst geschlagen auf dem Autodach transportiert am Ende im Wohnzimmer aufgestellt wird. Und auch der schöne Duft des Nadelbaums spricht eine eigen Sprache und trägt zur weihnachtlichen Atmosphäre sicherlich bei. Doch immer mehr Verbraucher entscheiden sich dennoch für das künstliche Pendant und kaufen einen Kusttannenbaum. Warum das so ist, liegt recht nahe.

Denn zum Einen sind beispielsweise moderne, künstliche XXL Weihnachtsbäume täuschend echt den realen Bäumen nachgeahmt konstruiert und zum Anderen sind sie nun mal aus der Sicht des Umweltschutzes und des Schutzes wichtiger Ressourcen nachhaltiger. Denn einmal angeschafft kann der Baum jedes Jahr aufs Neue aus dem Keller hervorgeholt werden, zusammengesteckt aufgebaut werden und fertig ist der Baum. Er nadelt nie und wenn man ihn gut verstaut hält er ewig. Die Größe der Bäume aus Kunststoff ist variabel und auch der Umfang.

So kann man beispielsweise Kunstbäume kaufen, die dem Original absolut in nichts nachstehen. Die Wuchsform, die Etagenbildung der einzelnen Äste, wie auch die schöne und gerade Spitze sind hier täuschend echt nachgebaut. Aber auch die Leichtigkeit der Bäume, die über ein nur geringes Eigengewicht selbst bei stattlicher Größen aufweisen, ist überzeugend. Und jeder, der einmal einen echten Tannenbaum aufgestellt, zugeschnitten und auch wieder aufgebaut hat weiß, wie viel Arbeit und auch Schmutz dies bereiten kann. Manche finden noch Jahre nach dem Abtransport des alten Baumes Tannennadeln im Auto wieder. In der Anschaffung ist er zwar deutlich teurer, als ein Naturbaum, doch es lohnt sich auf die vielen Jahre hochgerechnet allemal.

Naturschutz im Backround

Die Aufforstung für Nadelbäume, hauptsächlich Fichten und Nordmanntanne, benötigt viel Platz und Raum in unseren Wäldern. Durch die Monokultur, die hierdurch entsteht, wird dem Wachstum anderer, heimischer Bäume keine Chance gewährt. Doch besonders der Mischwald ist es, der uns mit genügend Sauerstoff beliefert und auch für viel Schatten und Leben für die Tierwelt schafft. Ein intakter Wald benötigt ein gesundes Gemisch an verschiedenen Bäumen und anderen Niederpflanzen, das ein ausgewogenes und natürliches Gleichgewicht aufbaut. Zumal die Fichten und meisten Nadelbäume nicht zu unseren Mischwäldern ursprünglich gehören und eingeführt wurden. Fakt ist, dass wenn wir uns nur allein für die Weihnachtszeit einen echten Tannenbaum ins Wohnzimmer stellen, der nur wenige Tage dort verweilen soll, benötigt dieser Jahre und manchmal sogar Jahrzehnte, um zum Einen die gewünschte Größe erreichen zu können und zum Anderen nimmt er automatisch während dieser langen Zeit den Platz für andere, für den Wald viel wichtigere Aufgaben für den Erhalt einer intakten Natur ein.